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Ethno::log |
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Dept. of localica, just be., Thursday, 16. February 2006, 21:34 Einfach mal sagen, sollte man des denen von der Politik und auch denen in der Wirtschaft was wir Kulturwissenschaftler so tolles machen. Die Redaktion der Ethnologik plant eine Sonderausgabe, die einfach nur darlegen soll was wir eigentlich machen und für was die Absolventen der "Orchideefächer" eigentlich alles gut sind. Das Ganze soll ohne Vorwürfe geschehen, sondern eher als Information; ein "Hallo, schaut mal her was wir so machen!" (Und im Hintergrund dann: und schaut wie groß die Steine sind, die uns ständig in Weg gelegt werden. Bald isses ne Mauer!) Jeder ist aufgerufen mitzumachen! Und noch ein Zitat aus dem Protokoll der letzten Redaktionssitzung: Ziel der Ausgabe soll die (Re-)Präsentation der einzelnen Fächer, die Vermittlung ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und ihrer Fähigkeit zur Anteilnahme an gesellschaftlichen Diskursen sein. Sie soll, gerade wenn die Herausgabe mit einem evtl. Streik der Lehrbeauftragten zusammenfällt, nicht als "Instrument" für den Protest produziert werden, freilich aber bei einem evtl. Protest zur Repräsentation der Bedeutung der Fächer verwendet werden können. => eine genauere, ausführlichere und bessere Beschreibung der Initiative im Kommentar von Cosmictrigger. Kontakt bei ethnologik at gmx punkt de, bei der Fachschaft oder hier.
kossatsch,
Friday, 17. February 2006, 08:41
Dürfen Romanisten da auch mitschreiben?
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cosmictrigger,
Friday, 17. February 2006, 11:28
Warum eine Sonderausgabe?
Bei der letzten Podiumssitzung zur miserablen Lage der Ethnologie entstand die Idee einer Sonderzeitschrift, an der sich verschiedenste Fachrichtungen beteiligen sollen. Diese soll der Öffentlichkeit (und vor allem einflussreicheren Personen) einen kurzen Einblick in unser Fach vermitteln. Dabei sind vor allem die Geistes-, Religions- und Kulturwissenschaften angesprochen, da gerade sie sich bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage unter starken Profilierungsdruck befinden. Wir wollen uns der Wirtschaft nicht anbiedern, sondern unsere Stärken und unsere Bedeutung für eine Gesellschaft darstellen, die nicht zur bloßen lukrativen Reizreaktionsmaschine erzogen werden will. Neben unserem Wirtschaftssystem gibt es unzählige andere Dinge, wie z.B. Religionen, kulturelle Verschiedenheiten oder ethische Entscheidungen, die innerhalb und außerhalb dieses Systems mitwirken. Indem wir diese Dinge reflektieren, indem wir zeigen, von welcher Wichtigkeit diese Reflektion für unsere Gemeinschaft und die einzelnen Individuen ist, sind wir sowohl für Wirtschaft als auch Politik von besonderer Bedeutung. Wir richten unser Interesse auf Lebensbereiche, die von Politik und Wirtschaft bisher nicht „eingeplant“ worden oder im kurzfristigen Gedankengang als „unrentabel“ erschienen sind. Dabei könnten gerade durch verbesserte Kenntnis dieser Bereiche viele (auch wirtschaftliche) Probleme vermieden bzw. adäquater mit ihnen umgegangen werden. Doch die Problematik liegt darin, dass unsere Fachrichtung dies bisher nicht deutlich genug gemacht hat. Es scheint so, dass sich viele Politiker unserer Bedeutung nur dann bewusst werden, wenn sie zwischen uns und der Wirtschaft einen unmittelbaren Zusammenhang erkennen.
Jetzt ist die Zeit, dass wir bei den bevorstehenden Kürzungen den Leuten klar machen, dass wir wichtig sind. Gerade jetzt, wo die Emigrationsdebatte oder dieser Karikaturstreit langsam die bestehenden Probleme zu Tage bringt und sie immer öfter publik werden. Was passiert in der Welt und was habt ihr durch euer Studium und eure Erfahrungen darüber zu sagen? Mit der neuen Ethnologik, unter dem Slogan „going public“ haben wir uns entschieden einen klaren Weg einzuschlagen. Unsere Fächer dürfen nicht weiter als „Orchideenfächer“ bespöttelt werden, sondern wir müssen klar machen welche wesentliche Bedeutung wir für die Gesellschaft haben, und dazu zählt auch die Wirtschaft. Indem wir miteinander kooperieren und unsere Bedeutung auf eine Art und Weise darlegen, die auch von jemanden verstanden werden kann, der sich bisher nicht mit unseren Disziplinen beschäftigt hat, können wir unseren Teil gegen eine profitgesteuerten Kürzungsaktion an der Uni beitragen. Redaktion ethnologik Kontakt: ethnologik at gmx.de oder kosmictrigger at surfeu.de ... link
orangemcm.,
Saturday, 18. February 2006, 05:20
Termin ?
Gibt es einen Termin für die Sonderausgabe?
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supatyp,
Friday, 17. February 2006, 14:41
kommas bei relatiefsätze (und überhaupt)
wenn Ihr die weiter weglasst, da gibts viele in der wirtschaft draußen, die dann nix weiter von Euch hören wollen
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falke,
Friday, 17. February 2006, 15:24
Da hast du Recht
Ein Internetblog ist freilich aber auch eine Art "orthographische Spielwiese". In unserer Zeitung und am Aushang des Instituts, da kann ich dich beruhigen, wirst du auf größtenteils orthographisch korrekte Formen stoßen.
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frog_king,
Friday, 17. February 2006, 19:15
Ausweitung der Kampfzone
Wir sollten uns überlegen, welche MEDIEN wir zusätzlich für dieses Vorhaben bemühen könnten. Es gab z.B. letztes Semester (?) einen Aufruf für einen Filmworkshop hier am Institut: Produktion einer filmischen Reflexion "Ethnologie ist das was Ethnologen tun?" in Kooperation mit dem afk. Was ist daraus geworden? Ich selbst bin Filmemacher und kenne Leute, die da einsteigen würden. Persönliche Kontakte zu Medien haben sicher einige von uns. Lasst sie uns aufwärmen und uns eine Strategie überlegen, wie wir sie nutzen können!
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cosmictrigger,
Sunday, 26. February 2006, 14:58
Wer Schreibfehler findet,
darf sie gerne behalten ;-)
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The finest stuff from ethnology
social/cultural anthropology and cyberanthropology. Collected with ceaseless endeavour by students and staff of the Institut für Ethnologie and Afrikanistik in München/Germany, ... and countless others. Online for days last updated: 2009.07.03, 20:01 Info Browse by Category Status
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