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Struktur der DGV-Tagung - oder: Wie kann ich mich vierteilen wenn ich doch keine 4 Pferde habe?


Dies wird meine dritte DGV-Tagung sein. Auch diesmal wundere ich mich wieder über deren Struktur. Ich bin sehr oft als Teilnehmer oder gar Organisator auf Konferenzen und ähnlichen Veranstaltungen im technisch-gesellschaftlichen Bereich und habe noch keine vergleichbare Struktur erlebt:

  • vormittags gibt es genau einen "Slot", also einen einzelnen Vortrag, an dem alle Tagungteilnehmer teilnehmen.
  • nachmittags hingegen gibt es 24 Slots, also 24 verschiedene Workshops mit einer Vielzahl an verschiedenen Vorträgen innerhalb des einzelnen Workshops.
    (Zur Veranschaulichung, hier die Übersicht der Raumvergabe vom Donnerstag nachmittag: PDF)

Es wird vermutlich vielen wie mir gehen: vormittags langweilt man sich, und nachmittags möchte man sich am liebsten vierteilen. (mindestens, wenn nicht gar 10-teilen).

Und so frage ich mich (und Euch!), warum ist das so?

Zur Beantwortung dieser Frage habe ich bereits mehrere (voll spekulative) Ideen:

  1. historisch gewachsen
    Früher(tm) war es vielleicht einmal so, dass der vormittägliche Vortrag eine Art Keynote für den darauffolgenden Nachmittag war. Alle Workshops am Nachmittag bezogen sich - trotz seiner Themenvielfalt - auf das eingangs vorgestellte Grundthema. Evtl gab es im Anschluss daran noch eine abendliche Zusammenkunft um die Ergebnisse der Workshops (Arbeitsgruppen) dem Gesamtplenum zu präsentieren und gemeinsam zu diskutieren.

  2. Wichtig!!!1!!111!elf!!!!
    Die vormittäglichen Veranstaltungen sind von solch herausragender Wichtigkeit und Relevanz, dass gar keiner sie jemals verpassen will und man dies niemandem zumuten kann.

Sowohl mit 1. als auch mit 2. bin ich nicht zufrieden.

Wer weiss mehr?


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sehr gute frage be! Ich bin zwar nicht bei euch unten im süden, aber auch bei meinen besuchten Konferenzen scheint es diese Problematik in dieser Form nicht zu geben. So ist jedenfalls schon eine klare Aufteilung in Kuchen und Krümmel vorhanden. Wenn du dazu was in Erfahrung bringen kannst, teil es hier einfach mit! Grüsse auf die DGV "Tagung" (auch das ein schön altes Wort!) aus dem Norden. Fab

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Das scheint mir keine Erfindung der DGV zu sein, ich habe im Journalismus ähnliche Tagungen erlebt. Vielleicht will man dadurch eine Aufspaltung in Fachgruppen vermeiden und allen Mitgliedern eine gemeinsame Grundlage zur Debatte geben? Was ja durchaus wichtig ist für so ein weitgefächertes Fach wie der Ethnologie, vor allem für die Repräsentation nach außen.
Problem bei der Festlegung der Keynotes ist aber oft, dass hier Hierarchien mit reinspielen, da fehlt meistens der Mut, junge und zukunftsweisende Redner reinzunehmen, sondern man konzentriert sich auf die großen Namen. Könntes es sein, dass die Langweile dadurch entstanden ist?

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ja, nach einigen Gesprächen vor Ort erscheint mir das auch die logischste Erklärung. Also: ein gemeinsames Thema haben. Und ich muss gestehen: diesmal waren die Themen und Redner am vormittag nicht so dolle un-spannend :D

Auf dem Wege auch mal noch ein Lob an die Wiener-Orga: Da hat sich jmd viele Gedanken auch um Details wie Beschilderung etc gemacht. Sehr gut!

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