Ethno::log

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Can the Cellphone Help End Global Poverty?
...or: How Nokia tries to increase sales in developing countries. This article from the NYT portraits the work of Jan Chipchase, anthropologist and design researcher for Nokia.
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linux4afrika
www.linux4afrika.de

gut? (weiterlesen)Finde schon. Kann man helfen, wenn man will. Oder einfach nur weitererzählen.

Im Herbst 2006 wurde das Linux4Afrika Projekt von FreiOSS ins Leben gerufen. Mit diesem Projekt sollen zunächst in Tansania Schulen und kleine private Unternehmen, wie z.B. Internetcafes, mit Computerausstattung unterstützt werden. FreiOSS sammelt dazu gebrauchte Computer, Bildschirme und Zubehör. Da der Verein nur einwandfrei funktionierende Hardware verschicken wird, werden die Geräte von unseren Mitgliedern getestet, mit PXE fähige Netzwerkkarten bestückt, gereinigt und für den Transport nach Afrika verpackt. Dort werden sie als Linux-Terminal-Server-Lösung zum Einsatz kommen. Als Betriebssytem kommt Edubuntu zum Einsatz.
(von hier)

Gibts auch ein Bericht bei 3sat (selbst noch nicht gesehn):
www.zdf.de

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Gadgets for Africa
AfriGadget: Solving everyday problems with African ingenuity. via
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Die Aneignung der Maasai-Sandale
Wer in Ostafrikas entlegeneren Regionen auf Maasai trifft, wird sich unter Umständen über das ausgefallene Schuhwerk einiger von ihnen wundern: aus alten Auto- und LKW-Reifen werden schlichte Sandalen gefertigt.Das Original. Die gerundeten Sohlen der „Maasai-Tires“, wie sie im Volksmund spöttisch genannt werden, verleihen dem Träger eine etwas seltsame aber entspannte Körperhaltung und Gehweise.
Der Schweizer Ingenieur Karl Müller hat 1996 die ersten Schuhe mit der von ihm patentierten MBT (Masai-Barefoot-Technologie) auf den Markt gebracht, die dem Träger ein gesünderes und schöneres Leben mit Hilfe einer besseren Körperhaltung bescheren sollen. Er unterschlägt jedoch die Existenz der Maasai-Treter. Nach seiner Auskunft kennen Maasai Schuhe ebensowenig wie Gelenk- oder Rückenschmerzen. Allein aufgrund des Barfussgehens im unebenen Terrain hätten sie sich eine perfekte Körperhaltung angewöhnt.

Seine MBT-Schuhe mit ihren gerundeten Sohlen simulieren eben dieses unebene Terrain und verlangen so vom Träger eine größere Kontrolle der Körperbalance. Während das Original für einige Euros zu haben ist, kostet die High-Tech-Variante aus der Schweiz um die 200€.
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Congotronics - im Ohr des Zuhörers
Mit traditionellen likembé (Daumenpianos), Trommeln, Zimbeln und selbstgebauten Mikrofonen und Verstärkern aus Autoteilen zusammengebastelt, kämpfen die rund zehn Musiker der kongolesischen Band Konono No1seit 25 Jahren gegen den Straßenlärm Kinshasas an. In ungewohnt harscher Klangqualität, aufgrund der elektrischen Verstärkung, schmettern sie ihre Bazombo Musik, trance-artige, hypnotische Dauerrhythmen, verzerrt und brechend laut, in Innenhöfen, vor Cafes oder auf der Strasse. Da sie dabei mit ihrem industriellen Sound bei technoiden und experimentierfreudigen Musikliebhabern im "Westen" auf offenes Gehör gestoßen sind, werden sie in „westlichen“ Gefilden gerne in die „progressive“ Schublade gesteckt. Man bringt die afrikanische Band in Zusammenhang mit Kraftwerk und Techno, aber auch mit Punk und Indie-Rock.
Die durch die Verstärkung erzeugten Störgeräusche, dieses Quietschen und Kreischen, hat der afrikanischen Band aus den Armenvierteln Kinshasas zu einer gewissen Bekanntheit verholfen. Doch schätzt man sie wegen der unintendierten Nebeneffekte ihrer eigentlichen Musik, und interpretiert so das Klangerlebnis um: nicht World-Music, oder andere ethno-mäßige Kategorien werden bemüht, sondern progressive und experimentelle musikalische Ambitionen vermutet.
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one laptop per child (olpc)
Über das 100-Dollar-Laptop wurde ja schon zwei mal hier gesprochen. Jetzt gibt es Neuigkeiten, denn die ersten Testgeräte gehen laut Heise.de nach Ruanda - außerdem sei die Benutzeroberfläche fertig - und Heise schreibt:
Bei der Entwicklung der Nutzeroberfläche haben die Entwickler nach eigenen Angaben bedacht, dass sie auch für Kinder überall auf der Welt in verschiedenen Altersklassen geeignet sein müsse, die nie zuvor mit Computern zu tun hatten. Sie müsse daher intuitiv zu bedienen sein, ohne die Erkundung und den Ausdruck der kindlichen Ideenwelt einzuschränken.

Hier ein Screenshot (leider nicht in größer):


Da bin ich ja mal sehr gespannt.
Vor ein paar Tagen konnte ich durch Zufall mal 5min mit dem Teil rumspielen. Ja, ich konnte es intuitiv bedienen, aber das sollte nichts heißen - schließlich konnte ich schon vorher etwas mit Computern umgehen. Ich bin gespannt was weiter passiert - und was die Kinder in Ruanda damit machen falls sie es überhaupt in die Finger bekommen...

Was ich bisher noch nicht so ganz verstanden hatte: das Projekt zielt (neben der kreativen Aneignung der Geräte und der Verkleinerung des sog. digital divide) auch darauf ab, dass in Schulen gänzlich auf Schulbücher, Stifte und Papier verzichtet werden kann - bzw vor allem für die Orte, an denen weder das eine noch das andere vorhanden ist.
Also ist die "Gegenforderung" - "lieber Schuhe und Schule für alle" gar nicht so dagegen. Oder?
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The finest stuff from ethnology
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by students and staff of the
Institut für Ethnologie and Afrikanistik
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last updated: 2008-05-15 00:52
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    by kerleone (2008-05-09 13:34)
    danke, kerleone. und danke, antville.
    by just be. (2008-05-09 00:43)
    jo, pietzler, mach ma, startseite. Kleiner Hinweis o.ä., kannst ja dann einfach zu dem Kommentar...
    by just be. (2008-05-09 00:42)
    Update Also wir fahren zu Godelier am 26.5.08. Wer ernsthaft Interesse hat sich daran zu...
    by pietzler (2008-05-08 11:09)
    Exkursionsangebot München - Frankfurt Das Frobenius-Institut Frankfurt bietet in der nächsten Zeit eine herausragende Vorlesungsreihe...
    by pietzler (2008-05-05 22:52)

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