Ethno::log

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Filmankündigung "Eine andere Welt ist pflanzbar" am Dienstag, den 7. Juli
Die Film-AG zeigt am Dienstag, den 7. Juli um 20h00 in Raum 1.05 des Instituts für Ethnologie, Oettingenstr. 67:

Filme aus der Filmreihe
„Eine andere Welt ist pflanzbar!“
von Ella von der Haide

In der Filmreihe „Eine andere Welt ist pflanzbar!“ werden Gemeinschaftsgärten in Buenos Aires, Berlin sowie Kapstadt und Johannesburg vorgestellt.
Im Zentrum der Filmreihe stehen die AktivistInnen aus den Gemeinschaftsgärten, ihre Gärten und Visionen. Sie berichten darüber, wie und warum ihre Gärten nicht nur grüne Oasen mitten in der Stadt sind, sondern Projekte, durch die sie „eine andere Welt“ verwirklichen. Diese Ideen nimmt die Dokumentarfilmreihe auf und verknüpft so emanzipative Projekte aus unterschiedlichen Teilen der Welt.


Die Filmemacherin wird anwesend sein!


Mehr Informationen unter: eine-andere-welt-ist-pflanzbar.urbanacker.net
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Gesprächskonzert des AK Musikethnologie


Lansana kommt aus Guinea (Westafrika). Guinea, Senegal und Mali sind Länder auf dem Gebiet des mittelalterlichen afrikanischen Mali Reiches, die für die Griot-Tradition bekannt sind. Guinea war bis 1958 französische Kolonie.


Lansana singt in der Musikgruppe Kalabanté mit 3 anderen Personen (2 davon sind seine Brüder). Sie sind in der Heimatstadt Conakry und in der umliegenden Region für ihre Musik bekannt. Sie sind Profi-Musiker.


Lansana musiziert in Rap-, Reggae- und Ragaformen unter Verwendung traditioneller Musikinstrumente.


Die Texte werden in der Sprache Susu (neben Fulfude und Malinke) gesungen. Amtssprache in Guinea ist französisch.


Die Musiker sehen sich unter dem Einfluss der französischen Rapszene. Identifikationen mit der örtlichen Griot-tradition ist zwiespältig: Einerseits sieht sich Lansana in der Tradition der Griot, (Musik und Sprache, Kundgebung, als Sprachrohr, usw...). Andererseits steht er den traditionellen Griothymnen kritisch gegenüber, da diese den jeweiligen Herscher, in dessen Gunst sie stehen, traditionellerweise loben und preisen. Der Rap kritisiert hingegen für gewöhnlich autoritäre, politische und gesellschaftliche Systeme.


"Kalabanté sind eine von zahlreichen Hip-Hop-Gruppen in Conakry, der Hauptstadt Guineas in Westafrika. Hip-Hop ist die Musik der Jugend, ihre musikalische Kultur, in der Traditionen und globale Einflüsse zu einem sehr eigenen Stil vermischt werden. Kalabanté und andere Gruppen singen über die schwierige Lebenssituation der Bevölkerung und insbesondere die von jungen Leuten, über deren Träume und Hoffnungen. Die Musiker bringen brennende Themen wie ethnische Konflikte und fehlende Arbeitsmöglichkeiten, aber auch die Sehnsucht nach Liebe und guten Familienbeziehungen in einprägsamen Raps und begeistern das Publikum durch eine vibrierende Performance.

Lansana Soumah erzählt aus Guinea, auch mit Musik, Tanz und Filmausschnitten. "

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Neben dem Geniessen der Musik wird es wieder die Moeglichkeit geben, sich mit den Musikern ueber ihre Interpretation von Musik und ihrer Funktion als Musiker zu unterhalten und ueber die Hintergruende des Darstellten mehr zu erfahren als das rein klangliche Erlebnis fuer sich bietet. Von den Zuhoerhern wird aktive Teilnahme am Gespraech gebeten.

Rueckfragen an den AK jederzeit an nestap14@gmail.com
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Filmankündigung "Memory Books" am Dienstag, den 30.06
Die Film-AG zeigt am Dienstag, den 30. Juni um 20h00 s.t. in Raum 1.05 des Instituts für Ethnologie der LMU:

Memory Books – Damit du mich nie vergisst
von Christa Graf
Deutschland, 2007, 94 min








Der Film erzählt von einem berührenden Projekt, das in Uganda ins Leben gerufen wurde – den so genannten Memory Books, in den AIDS-infizierte Eltern angesichts des sicheren Todes ein Erinnerungsbuch für ihre Kinder schreiben, um diesen wenigstens etwas zu hinterlassen. Die Erinnerungsbücher, die zumeist von den Müttern verfasst werden enthalten in mannigfacher Form Geschichten, Märchen oder Lieder, sie vermitteln Werte und Traditionen, beinhalten die Familiengeschichte und Kindheitserinnerungen sowie die Zukunftswünsche der Eltern und sind wertvolle Dokumente gegen das Vergessen in einem Land, das vom Tod geprägt ist. Der Film begleitet vier Familien – teils leben die Mütter noch, teils sind sie schon gestorben – , er zeigt das Entstehen der Bücher, die Gedanken, die die Mütter bewegen, die Trauer der Kinder und was sie an den Büchern haben.

Quelle: www.kino-zeit.de


Die Filmemacherin Christa Graf und Herr Dr. Leidinger, Vorstandsmitglied der Organisation Ärzte ohne Grenzen werden zur anschließenden Diskussion anwesend sein!
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Sommer Ethno-Festival 2009
Bereits zum achten Mal findet vom 30. Juni bis 5. Juli das große SommerFestival der Kulturen auf dem Stuttgarter Marktplatz statt. Sechs Tage lang erwartet die Besucher wieder ein hochkarätiges, internationales musikalisches Programm.

Das große interkulturelle Festival präsentiert sowohl Stars der internationalen Weltmusikszene als auch hiesige Künstler mit internationalem Background - und das bei freiem Eintritt an allen sechs Tagen. Ebenfalls vertreten sind viele der in Stuttgart aktiven Migrantenvereine mit kulturellen Angeboten sowie einer internationalen Zeltstadt mit allerhand Kulinarischem und Informativem. 2009 werden mehr als 100 Künstler aus 20 Ländern das bunte Bühnenprogramm bestreiten, außerdem beteiligen sich über 40 Kulturvereine aus 27 Ländern.

Zu den großen Stars des Festivals zählen mit Sicherheit Hugh Masekela, Südafrikas Jazz-Legende und langjähriger Partner von Miriam Makeba, sowie die ägyptische Ikone des Oriental Pop, Natacha Atlas, die am Dienstag, den 30.6. zusammen mit dem Santa Macairo Orkestar das Festival eröffnet. Aus Lateinamerika ist die junge peruanische Formation Novalima mit dabei, eine 9-köpfige Band, die derzeit die Nr. 1 der Weltmusikcharts belegt.


Hotline: 0711/248 480 80
E-Mail: info@forum-der-kulturen.de
Website: www.forum-der-kulturen.de


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Forschungreise nach West-Neuguinea

Ulrike Folie ist 28 Jahre alt und studierte in München Ethnologie. Von einem ehemaligen Professor bekam sie die Möglichkeit, ihn auf eine Forschungsreise zu einem Bergvolk nach West-Neuguinea zu begleiten.
Sueddeutsche.de: Die Geister aus dem Westen
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Zu Fuss von Venedig nach St. Petersburg "Der schweizer Theaterregisseur, Schriftsteller und Photograph Markus Zohner...
by nestap (2009.06.22, 02:57)

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